#erfurterkind Jette 12 Jahre

Kinder sind großartig, kreativ in ihrer eigenen Welt, erlauben uns mit ihren immerwährenden Fragen einen neuen Blickwinkel, können uns bisweilen in den Wahnsinn treiben, bringen uns zum Lachen, manchmal auch zum Weinen und sie haben einen ehrlichen und unverstellten Blick in die Welt hinein.

Ich war im Gespräch mit Jette. Sie ist 12 Jahre und eine waschechte Puffbohne.

Sag mal Jette, gibt es für dich in Erfurt einen Lieblingsort?

Ich bin am liebsten bei uns im Garten, weil es da so ruhig ist und mich keine Leute nerven können. Aber ich bin auch gerne auf dem Petersberg, vor allem die große Schaukel mag ich total.

Lieber Buch oder lieber You Tube?

Beides! Manchmal schaut man lieber You Tube und manchmal mag ich lieber ein Buch.

Brauchst du das Handy?

Nicht immer! Aber, wenn ich meine Freunde brauche, mit ihnen erzählen möchte, oder wenn ich mir etwas ausmachen will brauche ich es schon.

Was würdest du an der Schule ändern?

Ich würde die Schule eine Stunde später beginnen lassen und ich würde die Schüler nicht auf ihre Noten reduzieren.

Stell Dir mal vor, Du wärst Lehrerin, wie wärst Du denn so?

Ich würde versuchen meinen Schülern den Unterricht schön zu gestalten, so dass sie sich auf den Unterricht freuen. Ich würde eher Mitarbeitsnoten geben aber auch nur bessere Noten. Niemals würde ich sagen, dass ein Schüler schlecht ist und ihm eine sechs geben. Und ich würde wollen, dass die Schüler mehr Spaß am Unterricht haben.

Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du dir dann wünschen?

Ich wünsche mir, dass jedes Kind ein Zuhause hat und in die Schule gehen kann. Und ich wünsche mir, dass es nicht so viele Unglücke gibt.

Wie sieht dein idealer Tag aus?

Erst mal megalange ausschlafen und dann in die Küche gehen, um dort ein perfektes Frühstück zu genießen. Ein Frühstück mit Rühreiern, frischen Brötchen und ganz viel Nutella. Danach würde ich mich mit Freunden treffen und in die Stadt gehen.

Hast du schon Ideen für deine Zukunft?

Ich glaube, ich möchte gerne ins Ausland gehen und zwar nach Island. Bei der Berufswahl bin ich mir noch nichts so sicher, auf alle Fälle möchte ich etwas machen, was Menschen hilft, vielleicht werde ich mal Psychologin.

Was kannst Du nicht leiden?

Ich finde es blöd, wenn Menschen mich in der Stadt blöd anschauen. Das mag ich nicht, weil mich das verunsichert. Und ich finde Unhöflichkeit ätzend, denn das ist respektlos.

 

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